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Die Welt der Berge
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Braun, Dieter
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Verfasserangabe:
Dieter Braun
Jahr:
2019
Mediengruppe:
BUCH
| Zweigstelle | Standorte | Status | Vorbestellungen | Frist |
|
Zweigstelle:
Bibl.u. Medienstelle
|
Standorte:
Brau / 1
|
Status:
Verfügbar
|
Vorbestellungen:
0
|
Frist:
|
Sage und schreibe 26400 Meter hoch ist der Olympus Mons auf dem Mars. Warum es eigentlich auf der Erde keine Berge gibt, die höher als 9000 Meter sind, beantwortet Dieter Braun in seinem Sachbuch „Die Welt der Berge“. Die interessante Antwort ist nur ein Grund, das Buch zu lesen – und anzuschauen: der Autor illustriert nicht nur die Entstehung von Gebirgen und ihre verschiedenen Ausprägungen, sondern auch ihre Tierwelt oder die Ausrüstung, die man braucht, um sie bergsteigend zu erklimmen, skifahrend hinunterzusausen oder höhlenforschend zu erkunden. Wie schon in seinem zweibändigen Buch „Die Welt der wilden Tiere“ veranschaulicht Dieter Braun die Faszination der Natur vor allem mit Vektor-Illustrationen, also mit aus einfachen Formen wie Kreisen oder Rechtecken zusammengesetzten Bildern, die durch ihre Reduktion das jeweils Typische von Landschaften wie dem Monument Valley oder Tieren wie dem Berglöwen hervorheben. Koloriert sind die Doppelseiten in gedämpften Farben, die beim Betrachten beruhigend wirken und so eine meditative Reise zu den erhabenen Naturwundern dieser Welt ermöglichen. Eine gewisse Unruhe entsteht allerdings durch die etwas willkürlich wirkende Anordnung der Kapitel: Vom Huang Shan geht’s über die Alpen in die Wüste und von dort zum Skifahren. Wer ebenso wie der Autor im Flachland geboren ist, den nimmt vielleicht gleich der Einstieg ins Buch gefangen, lässt sich doch die Frage, was ein Berg überhaupt ist, keineswegs leicht beantworten: „Ist die Umgebung platt wie ein Pfannkuchen, dann wirkt eine Anhöhe von vielleicht 100 m wie ein mächtiger Berg, in den Alpen oder im Himalaja dagegen würde sie bestenfalls als Hügel durchgehen.“ Stimmt: Westlich von Hannover beispielsweise erhebt sich der Benther Berg, ein exakt 173,3 Meter hoher Höhenzug, dessen Name vermutlich jeden Österreicher schmunzeln lässt. Einigkeit herrscht dagegen darüber, dass es frei stehende Berge gibt, die majestätisch und atemberaubend schön sind und die Dieter Braun natürlich auch porträtiert: den Kilimandscharo zum Beispiel, den Fuji und natürlich auch den Uluru, früher Ayers Rock genannt und mit 348 Metern übrigens gar nicht so viel höher als der Benther Berg.
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Jahr:
2019
Verlag:
München, Knesebeck
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ISBN:
978-3-95728-130-2
Beschreibung:
2. Auflage, 93 Seiten
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Sprache:
Deutsch
Mediengruppe:
BUCH